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Luther - zum Nachdenken

Der Schächer hat unwissentlich gesündigt und nicht gegen Gottes Barmherzigkeit noch auch durch Verachtung seines Worts. Denn er hat das Wort ...

WA TR 3, 281 Nr. 3355

Tagungen

Vorschau

Tagung der Luther-Akademie
18. bis 20. Oktober 2017
in Erfurt

Download: Einladung und Programm

Die eine heilige katholische und apostolische Kirche.
Was macht die evangelische Kirche zur Kirche?

»Es wird auch gelehrt, dass allezeit muesse eine heilige christliche Kirche sein und bleiben, welche ist die Versammlung aller Glaeubigen, bei welchen das Evangelium rein gepredigt und die heiligen Sakramente laut des Evangelii gereicht werden. Denn dieses ist genug zu wahrer Einigkeit der christlichen Kirche, dass da eintraechtiglich nach reinem Verstand das Evangelium gepredigt und die Sakramente dem goettlichen Wort gemaess gereicht werden.«  

Confession Augustana, Art. 7
 


»Ubi est verbum, ibi est Ecclesia«         
            Martin Luther WA 39/2, 176,8f.

Kirche im refomatorischen Sinn lässt sich weder als Heilsanstalt noch kollegialistisch als Verein verstehen. Vielmehr gilt: »Wo das Wort ist, da ist Kirche.«  Wie Luthers Erkenntnis zu verstehen ist, ist schon innerhalb des Protestantismus umstritten – erst recht aber zwischen den Konfessionen.  Bei dieser Tagung kommt mit Prof. Dr. Michael Theobald ein katholischer Exeget zu Wort. Anschließend wird mit Oberkirchenrat  Dr. Georg Raatz die neuprotestantisch-liberale Position sichtbar, während Prof. Dr. Johannes Schwanke danach fragt, was die vielen protestantischen Denominationen eint. Prof. Dr. Martin Heckel, der als Staatskirchenrechtler kürzlich das großangelegte, grundlegende Werk „Martin Luthers Reformation und das Recht“ als Summe seines über 50 Jahre andauernden Gelehrtenlebens veröffentlicht hat, wird die Stellung Martin Luthers zur Reform der Landeskirchen darstellen. Schließlich wird Prof. Dr. L'ubomir Batka im Zusammenhang eines Vergleichs die Bedeutung der Bekenntnisse für die Identität einer Kirche erläutern.