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Luther - zum Nachdenken

Der Welt höheste Weisheit ist, sich mit zeitlichen, irdischen, vergänglichen Dingen bekümmern, und wie es darnach gehet und geschieht, so spricht sie ...

WA TR 6, 49 f. Nr. 6573

Tagungen

Vorschau

Tagung der Luther-Akademie
25. Februar bis 1. März 2018
in Sondershausen

Download: Einladung und Programm

Die Psalmen als Quelle der Theologie
Luthers Umgang mit den Psalmen 


In der Vorrede zur Neuburger Psalterausgabe 1545 plädiert Martin Luther dafür, dass der Psalter beständig im Alltag eines jeden Christen sein sollte. Er empfiehlt: Es » solt ain yeder Christ, so beten vnd andechtig sein will, jm den Psallter lassen sein taeglich Betbueechlin sein. […] Dann es ist ja die warhait, das alles, was ain andechtig hertz, mag zu beten wuenschen, da findet Er seine Psalmen, vnd wort zu, so eben vnd so lieblich, das kain mensch ja alle menschen, nit muegen so gute weise, wort, vnd andacht erdengken. Zu dem, so leret vnd  troestet Er auch eben imm Gebet, Vnd ist durchs Vater vnser, vnd das Vater  vnser durch jn, also gezogen, das man ains aus dem andern, seer fein versteen kan, vnd luestigklich zusammen stimmen.«  (WA DB 10/2, 155,1-12 )
So lädt die Luther-Akademie dazu ein, sich in Vorträgen, bei Diskussionen, durch die Erarbeitung in Gruppen anlässlich dieser Frühjahrstagung intensiv mit den Psalmen in Martin Luthers Übersetzungen zu befassen.