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Luther - zum Nachdenken

Ein jeder Fürst hat sein Wappenzeichen. Eine Stadt hat ihr Wappen, ein Mann hat sein Siegel. Christi Zeichen ist nichts andres als die Liebe ...

WA 20, 316

Publikationen

Luther - zum Mitreden und Nachdenken (WA 36)


Es ist freilich eine kurze Predigt und, wer sie hört, meint, er hätt sie schnell verstanden: Jesus ist ein Heiland von allen Sünden, Schrecken und Tod. Ja, weit gefehlt, wenn's zum Treffen kommt und du sollst's dafür halten, daß er Helfer sei, da will's nie vorangehen und ist das Herz also gesinnt: O weh, er ist ein Henker und du hast so und so gelebt und gesündigt. Vor Ungestüm und solchen Wasserwogen kann ich dann nicht sehen, daß es dies Kind ist und Jesus heißt.
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WA 36, 4


Und ob ich auch bisweilen blöde und erschrocken bin, so ist mein Fleisch und meine Blödigkeit schuld, die mir eine Wolke vor die Sonne schieben. Da muß man sprechen: das Kind ist nicht recht benannt, nenne seinen rechten Namen: Jesus. So nennt's der Engel, Moses, der himmlische Vater, der Heilige Geist und die ganze Schrift. Das ist meines Gewissens Freude, dabei will ich bleiben.
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WA 36, 8


Dann sprech ich zum Mammon: du bist ein großer Gott, ich will von dir fressen, solang ich lebe, darnach fahr hin! Desgleichen du Geld, Gut und Kunst: ich will euch gebrauchen, aber Freude, Trost und Heil soll sein das liebe Kind, das in der Mutter Schoß ist und zugleich Gottes Sohn.
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WA 36, 404